{"id":234,"date":"2021-06-25T01:45:16","date_gmt":"2021-06-24T23:45:16","guid":{"rendered":"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/?page_id=234"},"modified":"2022-06-03T14:36:20","modified_gmt":"2022-06-03T12:36:20","slug":"10-gebote-fuer-die-wildbrethygiene","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/?page_id=234","title":{"rendered":"10 Gebote f\u00fcr die Wildbrethygiene*"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Wild = Lebensmittel, J\u00e4ger = Lebensmittelunternehmer ?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"399\" height=\"232\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-33.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-300\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-33.jpeg 399w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-33-300x174.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ansprechen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Bereits beim Ansprechen des Wildes ist das Verhalten und die Konstitution des St\u00fcckes ein Anhaltspunkt f\u00fcr den J\u00e4ger f\u00fcr die sp\u00e4tere Verwertung.<\/li><li>Da bei Wild, das durch einen Unfall (z. B. Verkehrsunfall) get\u00f6tet wurde, in der Regel keine Beurteilung des Verhaltens oder Allgemeinbefindens erfolgte, darf solches Wild<br>nicht an Dritte abgegeben werden. Vom J\u00e4ger erl\u00f6stes Wild kann nach einer Fleischuntersuchung durch einen amtlichen Tierarzt u. U. verwertet werden.<\/li><li>Fallwild ist Wild, bei dem keine unmittelbare Gewalteinwirkung als Todesursache feststellbar ist (alters- oder krankheitsbedingt verendet), daher ist es nicht zum Verzehr geeignet.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-34.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-301\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-34.jpeg 400w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-34-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption>Anni<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Jagdmethode<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Die Methode &#8211; Einzel- oder Treibjagd &#8211; hat einen deutlichen Einfluss auf die sp\u00e4tere Wildbretqualit\u00e4t. Jedes Hetzen und Treiben verursacht einen Qualit\u00e4tsverlust.<\/li><li>So liegt der Oberfl\u00e4chenkeimgehalt bei auf Treibjagden erlegten Rehen anf\u00e4nglich um 10 Mio. Keime\/cm<sup>2<\/sup>, bei auf Einzeljagd erlegten dagegen nur um 100.000 Keime\/cm<sup>2<\/sup>.<\/li><li>Ursache daf\u00fcr sind ungenauere Sch\u00fcsse als in der Einzeljagd und das Streckelegen. Bei einer Zeitdauer zwischen Erlegen und Aufbrechen von unter 30 min. waren z.B.&nbsp; 33% der Muskelproben von Rehwild keimfrei, bei einer Dauer von unter 2 Stunden nur noch 17% und bei einem Aufbrechen nach mehr als 2 Stunden waren keine keimfreien Muskelproben mehr im Untersuchungsmaterial.<\/li><li>Der Grad der Fleischs\u00e4uerung im Zuge der Fleischreifung hat ebenfalls erheblichen Einfluss auf die Qualit\u00e4t.<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#ph-wert\">*)<\/a><\/sup>&nbsp; Bei gehetztem oder krankem Wild sind die <a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Glykogen\">Glykogen<\/a>reserven geringer und damit die Fleischs\u00e4uerung verz\u00f6gert oder unvollst\u00e4ndig, was ein schnelleres Verderben dieser St\u00fccke verursacht.<\/li><li>Bei gehetztem Wild stellte man pH-Werte von 6,6 bis 6,95 fest, im Gegensatz zu vor dem Schuss nicht beunruhigten St\u00fccken mit Werten zwischen 5,4 und 5,6. Die pH-Werte von nachgesuchtem Wild (z.B. Laufsch\u00fcsse) und von m\u00e4nnlichen Tieren in der Brunft lagen dagegen deutlich h\u00f6her.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-35.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-302\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-35.jpeg 400w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-35-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Schuss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Kaliber, Entfernung des St\u00fcckes, Licht bei Schussabgabe und der Sitz des Schusses haben hohen Einfluss auf sp\u00e4tere Wildfleischqualit\u00e4t.<\/li><li>Rehwild gilt aufgrund seines lockeren Bindegewebes als &#8222;schussweich&#8220;, zu starke\/rasante Kaliber verursachen daher eher umfangreiche Bluterg\u00fcsse und bei Weichsch\u00fcssen einen Eintrag von Kontaminationskeimen tief zwischen Muskelschichten und <a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Faszie\">Faszien<\/a>.<\/li><li>Tr\u00e4gersch\u00fcsse<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#tr\u00e4ger\">*)<\/a><\/sup> sind wegen des damit einhergehenden mangelhaften Ausblutungsgrades im Gegensatz zu Sch\u00fcssen auf die Herzvorkammern bzw. die damit verbundenen gro\u00dfen Blutgef\u00e4sse nicht unumstritten, allerdings weisen diese St\u00fccken den niedrigsten Oberfl\u00e4chenkeimgehalt in Muskelproben auf, Weichsch\u00fcsse dagegen den h\u00f6chsten.<\/li><li>W\u00e4hrend bei gutem Schuss, fachgerechtem Aufbrechen und damit niedrigem Ausgangskeimgehalt Wildbret bei 5\u00b0C ca. 18 Tage lagerungsf\u00e4hig w\u00e4re, ist es bei hohem Ausgangskeimgehalt bei derselben Temperatur lediglich 3 bis max. 8 Tage lagerungsf\u00e4hig.<\/li><li>Schrotsch\u00fcsse tragen durch die zumeist zahlreichen Treffer pro Wildk\u00f6rper Haare, Federn oder auch daran anhaftenden Schmutz (Keime) der K\u00f6rperoberfl\u00e4che in die Muskulatur ein. Die schussbedingten Verletzungen des Magen-Darmtraktes kontaminieren die Muskulatur ebenfalls mit Keimen. Hier entscheidet die richtige Versorgung des St\u00fcckes Verwendbarkeit als Lebensmittel.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"345\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-36.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-303\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-36.jpeg 400w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-36-300x259.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u00c4u\u00dferlich feststellbare Ver\u00e4nderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Alle nicht beim Ansprechen erkennbaren Ver\u00e4nderungen (z.B. R\u00e4ude, Verletzungen, Abszesse, Durchfall aber auch der Sitz des Schusses), sind nach dem Erlegen zu beachten und entscheiden \u00fcber die Verwertbarkeit.<\/li><li>Die Keimvermehrung ist von den Umgebungstemperaturen abh\u00e4ngig. Daher muss das erlegte St\u00fcck schnellstens ausk\u00fchlen um nicht zu verhitzen<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#verhitzen\">*)<\/a><\/sup>.<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Escherichia_coli\">E. coli<\/a>-Keime verdoppeln sich bei rund 37\u00b0C K\u00f6rpertemperatur des erlegten, nicht aufgebrochenen St\u00fcckes innerhalb von 20 min.! Bei 15\u00b0C verz\u00f6gert sich diese Verdoppelung dagegen auf etwa 3 Stunden.<\/li><li>Das erlegte St\u00fcck ist innerhalb k\u00fcrzester Zeit<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#k\u00fchlung\">*)<\/a><\/sup> auf h\u00f6chstens 7\u00b0C Kerntemperatur herunterzuk\u00fchlen, Kleinwild auf h\u00f6chstens 4\u00b0C <sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#eg 853\">*)<\/a><\/sup><\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"253\" height=\"400\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-37.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-304\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-37.jpeg 253w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-37-190x300.jpeg 190w\" sizes=\"(max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><figcaption>wildursprungsschein<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Aufbrechen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Der Zeitraum zwischen Erlegen und Aufbrechen sollte so kurz wie m\u00f6glich gehalten werden, da die Darmbarriere f\u00fcr Bakterien bereits nach etwa 30 bis 45 min. zusammenbricht und Keime sowie Gase in die umliegende Muskulatur gelangen &#8211; deutlich am Geruch wahrzunehmen, das St\u00fcck beginnt zu bl\u00e4hen.<\/li><li>Das Aufbrechen sollte bei guten Lichtverh\u00e4ltnissen erfolgen!<\/li><li>Im Schockzustand (z. B. angeschwei\u00dftes St\u00fcck) werden die Blutgef\u00e4sse der Darmwand durchl\u00e4ssig f\u00fcr Bakterien, die \u00fcber den Blutstrom die Muskulatur erreichen. Bei angeschossenem Wild werden Keime auch \u00fcber verletzte Venen angesaugt und \u00fcber den Blutkreislauf im K\u00f6rper verteilt.<\/li><li>1g Losung enth\u00e4lt u. a. \u00fcber 100 Mio. E. coli-Keime, 1g Panseninhalt rund 30 Mio.<br>Bakterien !<\/li><li>&#8222;Ringeln&#8220; und &#8222;Schl\u00f6sseln&#8220; haben beim Aufbrechen beide Vor- und Nachteile. Grunds\u00e4tzlich sollte man mit der Methode aufbrechen, die man besser beherrscht, um Verunreinigungen zu vermeiden.<\/li><li>F\u00fcr das Ringeln spricht: Abkommen von der Mittellinie und Verschmutzung der Schlegelmuskulatur l\u00e4sst sich leichter verhindern, sie trocknet oberfl\u00e4chlich nicht aus oder verf\u00e4rbt sich. Dagegen spricht: bei unge\u00fcbtem Vorgehen besteht die Gefahr der Verunreinigung der Beckenh\u00f6hle durch den angesch\u00e4rften Weiddarm und\/oder Harnblaseninhalt.<\/li><li>F\u00fcr das Schl\u00f6sseln spricht: Das \u00d6ffnen gew\u00e4hrleistet ein \u00fcbersichtliches Arbeiten und rasches Ausk\u00fchlen. Dagegen spricht: bei unge\u00fcbtem Vorgehen besteht die Gefahr der Verunreinigung der Beckenh\u00f6hle durch den angesch\u00e4rften Weiddarm und\/oder Harnblaseninhalt, die Schlegelmuskulatur wird geschont (Austrocknung\/Verf\u00e4rbung).<\/li><li>Ein \u00d6ffnen der Brandadern ist nicht n\u00f6tig, da dies zu keinem besseren Ausblutungsgrad der Muskulatur f\u00fchrt, aber &#8211; besonders bei unge\u00fcbtem Vorgehen &#8211; Keime in die umliegende Muskulatur verschleppt werden kann.<\/li><li>Bei sachgem\u00e4\u00dfem Transport kann sich das durchgehende \u00d6ffnen des Wildk\u00f6rpers vom Becken bis zum Kinnwinkel einschlie\u00dflich des Brustkorbes sowie das Herausl\u00f6sen der Zunge empfehlen.<\/li><li>Bei Weichsch\u00fcssen oder bei Austritt von Vormagen-\/Magen-\/Darminhalt w\u00e4hrend des Aufbrechens in die Bauchh\u00f6hle ist nach einem Rundschnitt am Zwerchfellansatz das Bauchfell mit zu entfernen.<\/li><li>Verunreinigte Teile um Ein- und besonders Ausschuss sind&nbsp; gro\u00dfz\u00fcgig abzusch\u00e4rfen. Das fachgerechte Aufbrechen und eine rasche K\u00fchlung k\u00f6nnen so den fr\u00fchzeitigen Verderb um bis zu 3 Tage hinausz\u00f6gern.<\/li><li>Hasen sollten nach der Jagd alsbald abgebalgt werden, Flugwild ist auszuwerfen, bei H\u00fchnerv\u00f6geln und Wildtauben auch der Kopf zu entfernen.<\/li><li>In die Brust- oder Bauchwand wird (Bundesland abh\u00e4ngig) die Wildmarke eingezogen (Hoch- und Schalenwild) und der Wildursprungsschein ausgestellt<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#wildmarke\">*)<\/a><\/sup>.<\/li><li>Fleisch von Wildschweinen, B\u00e4ren, F\u00fcchsen, Biberratten und Dachsen sowie von allen anderen Tieren, die Tr\u00e4ger von Trichinen sein k\u00f6nnen, muss untersucht werden. Die Trichinenproben (jeweils etwa in der Gr\u00f6\u00dfe einer Walnuss) werden aus den Zwerchfellpfeilern, und\/oder der Zunge, sowie der Vorderlaufmuskulatur des erlegten Wildes von einer sachkundigen Person<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#sachkunde\">*)<\/a><\/sup> oder einem Tierarzt zur Untersuchung entnommen.<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#trichinen\">*)<\/a><\/sup><\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"211\" height=\"400\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-38.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-305\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-38.jpeg 211w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-38-158x300.jpeg 158w\" sizes=\"(max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Innerlich feststellbare Ver\u00e4nderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Bei Auff\u00e4lligkeiten im Zuge des Aufbrechens (Organe, K\u00f6rperh\u00f6hlen, Muskulatur) sollte unbedingt eine amtliche\/tier\u00e4rztliche Untersuchung erfolgen, das St\u00fcck ist ggf. zu verwerfen.<\/li><li>Im Umgang mit verd\u00e4chtigen Hasen (Abszesse in Leber, Milz, Lunge oder Darm, Hodenvergr\u00f6\u00dferung), ist Vorsicht angebracht (z.B. Tragen von Gummihandschuhen).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"361\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-39.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-306\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-39.jpeg 400w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-39-300x271.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ausschwei\u00dfen, Reinigen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Beseitigung von sichtbaren Verschmutzungen, Verunreinigungen bzw. anhaftendem Schwei\u00df am h\u00e4ngenden warmen St\u00fcck nur mit Wasser von Trinkwasserqualit\u00e4t<\/li><li>bei bereits abgek\u00fchlten St\u00fccken erfolgt die Reinigung durch Abtragen mit dem Messer<\/li><li>das Abwischen von Fleisch sollte unterbleiben, da die Keime auch mit T\u00fcchern unn\u00f6tig \u00fcber das Fleisch verteilt werden<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"399\" height=\"282\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-40.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-307\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-40.jpeg 399w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-40-300x212.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ausk\u00fchlen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>K\u00fchlung des St\u00fcckes wird nur durch unverz\u00fcgliches Aufbrechen des St\u00fcckes m\u00f6glich.<\/li><li>Ein Drosselschnitt erm\u00f6glicht das Aufsteigen der warmen Luft aus der Bauch- und Brusth\u00f6hle (Kamineffekt) und damit ein rascheres Ausk\u00fchlen und verhindert so das Absticken der Tr\u00e4germuskulatur.<\/li><li>Niederwild (Hasen, Flugwild) ist ebenfalls umgehend zu k\u00fchlen, vor allem bei langen Jagdtagen, um ein Verhitzen zu verhindern.<\/li><li>Das Ausk\u00fchlen sowie das Abtrocknen der K\u00f6rperh\u00f6hlenoberfl\u00e4chen muss vor<br>Insekten gesch\u00fctzt im H\u00e4ngen stattfinden!<\/li><li>Die Mindestgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr Wildkammern sollte 15 &#8211; 20 m\u00b2 bei 2,70 bis 3 m H\u00f6he betragen (abh\u00e4ngig von den zu erwartenden Wildarten). Neben einer T\u00fcr sollte ein Fenster an der Schattenseite des Geb\u00e4udes vorhanden sein. Zum L\u00fcften kann das Fenster (Fliegengitter!) angekippt werden. Boden und W\u00e4nde m\u00fcssen leicht zu reinigen sein (Fliesen, Kunststoffbodenbelag, wasserfester Anstrich).<\/li><li>Unerl\u00e4sslich ist das Vorhandensein eines Wasseranschlusses f\u00fcr ein Handwaschbecken und einen Schlauch (mit Aufh\u00e4ngevorrichtung).<\/li><li>Streckenlegung kann auch mit vorgek\u00fchltem Wild stattfinden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"399\" height=\"238\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-41.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-308\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-41.jpeg 399w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-41-300x179.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><figcaption>Revier Altaaus Oberf\u00f6rsterei Beeskow<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Transport<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Um die Gefahr der Verhitzung zu verhindern, sind die erlegten St\u00fccken so zu transportieren, dass das Ausk\u00fchlen nicht behindert wird.<\/li><li>Krankes Wild nicht mit gesundem Wild in Ber\u00fchrung bringen.<\/li><li>Wild, das nicht f\u00fcr den Verzehr geeignet ist (z.B. Raubwild), getrennt transportieren oder dicht verpacken.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"595\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-42.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-309\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-42.jpeg 400w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-42-202x300.jpeg 202w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Lagerung, K\u00fchlung, Verarbeitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Die Haltbarkeit des Wildbrets setzt einen niedrigen Ausgangskeimgehalt und eine rasche K\u00fchlung voraus. Temperaturkontrolle mittels Thermometer!<\/li><li>Lagerungstemperaturen: Wildhuftiere in der Decke -1\u00b0C bis 1\u00b0C (max 15 Tage), -1\u00b0C bis 7\u00b0C (max 7 Tage); Kleinwild : -1\u00b0C bis + 4\u00b0C (max 15 Tage)<\/li><li>Die hygienischen Mindestanforderungen verlangen einen Raum zum Zerlegen, der mit leicht zu reinigenden Tischen und Werkzeugen ausgestattet ist, wobei die verwendeten Materialien korrosionsfrei sein m\u00fcssen.<\/li><li>Wasser in Trinkwasserqualit\u00e4t muss verf\u00fcgbar sein<\/li><li>Es muss ausgeschlossen sein, dass es zu einer Ber\u00fchrung der Haar- und Federseite von Wild mit der Fleischseite kommt (auch nicht im K\u00fchlraum!).<\/li><li>Im Idealfall sollten bei der Arbeit Einweghandschuhe getragen werden und die R\u00e4umlichkeiten und Werkzeuge m\u00fcssen nach jedem Gebrauch gereinigt werden.<\/li><li>W\u00e4hrend der Fleischreifung (\u201eAbh\u00e4ngen\u201c) vollziehen sich enzymatische Prozesse, die das Wildbret zarter werden lassen, und es erh\u00e4lt den typischen Geschmack.<br>Die Mindestreifezeit dauert mindestens vom Beginn der Totenstarre die bis zu 4 Stunden nach dem Verenden einsetzt bis zu deren Aufl\u00f6sung. Die Dauer der Reifezeit ist abh\u00e4ngig von der K\u00fchltemperatur und der Gr\u00f6\u00dfe des Wildes. Im K\u00fchlraum bei 5\u00b0C ergeben sich etwa folgende minimale Reifezeiten:<br>Frischling bis 20 kg, Rehkitz, Schmalreh: 36 Stunden, starkes Rot- und Schwarzwild: bis zu 92 Stunden. Einwandfreie St\u00fccke k\u00f6nnen bis zu einer Wochen bei optimalen Temperaturen abgeh\u00e4ngt werden.<\/li><li>Verpackungs- und Umh\u00fcllungsmaterial muss f\u00fcr die Verpackung von Lebensmitteln geeignet sein. Die Eignung geht aus dem Hinweis \u201eF\u00fcr Lebensmittel\u201c oder dem Symbol f\u00fcr Lebensmittelbedarfsgegenst\u00e4nde (Kelch-Gabel-Symbol) auf der Verpackung hervor.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"497\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-43.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-310\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-43.jpeg 400w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-43-241x300.jpeg 241w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>J\u00e4ger = Lebensmittelunternehmer ?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Die seit dem 01. Januar 2006 in der EU geltenden Vorschriften zur Lebensmittelhygiene haben auch Bedeutung f\u00fcr den J\u00e4ger, da erlegtes Wild ebenfalls ein Lebensmittel ist.<\/li><li>Mit in Kraft treten der <a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.buzer.de\/gesetz\/7856\/index.htm\">Verordnung zur Durchf\u00fchrung von Vorschriften des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts (EULMRDV)<\/a>&nbsp; im Jahre 2007 ist der J\u00e4ger Lebensmittelunternehmer. Dies hat, je nach dem, in welcher Weise er Wild verwerten oder vermarkten m\u00f6chte, weit reichende Konsequenzen, er kann sogar f\u00fcr sein &#8222;Produkt&#8220; zur Haftung herangezogen werden.<\/li><li>In aller Regel verbrauchen J\u00e4ger das erlegte Wild selbst, geben sie im direkten privaten Umfeld oder an die \u00f6rtliche Gastronomie bzw. Fleischereien im Umkreis von max. 100 km ab, gibt es im Rahmen dieser Gesetzgebung Erleichterungen, so lange es sich um kleine Mengen handelt (Tagesstrecke), Prim\u00e4rerzeugnisse (Wild in der Decke, Schwarte, Federkleid), kleine Mengen von Wildbret (aus der Decke\/Schwarte geschlagen, ggf. zerwirkt). Auch die Abgabe an zugelassene Wildhandels- und Bearbeitungsbetriebe ist m\u00f6glich, vorausgesetzt, es handelt sich bei dem J\u00e4ger um eine kundige Person<sup><a href=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/Wildbrethygiene.htm#sachkunde\">*)<\/a><\/sup><\/li><li>In den meisten Bundesl\u00e4ndern reicht f\u00fcr letzteres eine einfache Mitteilung an die Veterin\u00e4rbeh\u00f6rde, die R\u00fcckverfolgbarkeit wird \u00fcber ein Wildhandelsbuch gesichert. In diesem sind Eingangsdatum, Wildmarkennummer, Wildart, Geschlecht, Gewicht und Herkunft sowie eventuelle Besonderheiten zu vermerken. Wildursprungsscheine sind ebenfalls aufzubewahren. Die oben genannten 10 Gebote sollten als Mindeststandard angesehen werden.<\/li><li>Der abgebende J\u00e4ger muss dem Wildbearbeitungsbetrieb schriftlich die Unbedenklichkeit des abgegebenen Wildes aus Prim\u00e4rproduktion oder in Form von Wildfleisch bescheinigen. Gibt der J\u00e4ger das Haupt und die roten Organe mit ab, kann auf die schriftliche Best\u00e4tigung verzichtet werden. Der Wildbearbeitungsbetrieb muss \u00fcber eine EU-Zulassung verf\u00fcgen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-twentytwentyone-border\"><img loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-44.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-311\" srcset=\"http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-44.jpeg 400w, http:\/\/forstwirtin.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/image-44-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Rechtsvorschriften u.a.:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/2002_178_de_efsa.pdf\">Verordnung (EG) Nr. 178\/2002<\/a> des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates zur Festlegung der allgemeinen Grunds\u00e4tze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europ\u00e4ischen Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1) (Lebensmittelbasisverordnung)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2004:139:0001:0054:DE:PDF\">2. Verordnung (EG) Nr. 852\/2004<\/a> des Europ\u00e4ischen Parlamentes und des Rates vom 29. April 2004 \u00fcber Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, berichtigt durch ABl. Nr. L 226 S. 3 vom 25.6. 2004)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2004:139:0206:0320:DE:PDF\">3. Verordnung (EG) Nr. 853\/2004<\/a> des Europ\u00e4ischen Parlamentes und des Rates vom 29. April 2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften f\u00fcr Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, berichtigt durch ABl. Nr. L 226 S. 22 vom 25.6.2004)<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2004:139:0206:0320:DE:PDF\">Verordnung (EG) Nr. 854\/2004<\/a> des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften f\u00fcr die amtliche \u00dcberwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.buzer.de\/gesetz\/9276\/index.htm\">Fleischhygiene-Verordnung (FlHV)<\/a>, Erste Verordnung zur \u00c4nderung von Vorschriften zur Durchf\u00fchrung des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts (1. EULMRDV\u00c4ndV) k.a.Abk.; V. v. 11.05.2010 BGBl. I S. 612 (Nr. 23); Geltung ab 21.05.2010<\/li><li>Verordnung zur Durchf\u00fchrung von Vorschriften des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts (EULMRDV) V. v. 08.08.2007 BGBl. I S. 1816<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.buzer.de\/gesetz\/9276\/index.htm\">Erste Verordnung zur \u00c4nderung von Vorschriften<\/a> zur Durchf\u00fchrung des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts (1. EULMRDV\u00c4ndV)<br>V. v. 11.05.2010 BGBl. I S. 612<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.buzer.de\/gesetz\/9478\/index.htm\">Zweite Verordnung zur \u00c4nderung von Vorschriften<\/a> zur Durchf\u00fchrung des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts (2. EULMRDV\u00c4ndV)<br>V. v. 11.11.2010 BGBl. I S. 1537<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2005:338:0060:0082:DE:PDF\">VERORDNUNG (EG) Nr. 2075\/2005 DER KOMMISSION vom 5. Dezember 2005 mit spezifischen Vorschriften f\u00fcr die amtlichen Fleischuntersuchungen auf Trichinen<\/a><\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.mugv.brandenburg.de\/v\/lbsvet\/TEILH\/H12_2.PDF\">Wildhandels\u00fcberwachungsverordnung (Wild\u00dcV) Brandenburg<\/a><\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.buzer.de\/gesetz\/7852\/a151427.htm\">Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung -( Tier-LMHV)<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">Sammlung von Artikeln der Jagdpraxis:<\/p>\n\n\n\n<p>Wild und Hund 1999:<\/p>\n\n\n\n<p> <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/versorgen_von_wild_bei_druck_und_treibjagden_wuh1999.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/versorgen_von_wild_bei_druck_und_treibjagden_wuh1999.pdf\" target=\"_blank\">Gute Organisation &#8211; gutes Wildbret<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/verhitzen_gefahr_im_sommer_wie_im_winter_wuh1999.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/verhitzen_gefahr_im_sommer_wie_im_winter_wuh1999.pdf\" target=\"_blank\">Verhitzen &#8211; Gefahr im Sommer wie im Winter<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildbretverkauf_wiegen_rechnen_fair_verkaufen_wuh1999.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildbretverkauf_wiegen_rechnen_fair_verkaufen_wuh1999.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kalkulation von Verkaufspreisen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Pirsch 1999: <\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/jagen_ree\/duits\/hilfsmittel_beim_aufbrechen_pirsch1999.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/jagen_ree\/duits\/hilfsmittel_beim_aufbrechen_pirsch1999.pdf\" target=\"_blank\">Hilfsmittel beim Aufbrechen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p> &#8222;Handwerk des J\u00e4gers&#8220; Pirsch 1997\/1998:<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/aufbrechen_von_schalenwild_am_beispiel_eines_rehbockes_pirsch1997.pdf\" target=\"_blank\">Beispiel des Aufbrechens von Schalenwild am Rehbock<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/aus_der_decke_schlagen_und_zerwirken_von_schalenwild_beispiel_eines_rehbockes_djz1999.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/aus_der_decke_schlagen_und_zerwirken_von_schalenwild_beispiel_eines_rehbockes_djz1999.pdf\" target=\"_blank\">Aus der Decke schlagen und Zerwirken von Schalenwild am Beispiel eines Rehbocks 1<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/blatter_und_keulen_richtig_abtrennen_wuh1997.pdf\" target=\"_blank\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/blatter_und_keulen_richtig_abtrennen_wuh1997.pdf\">Aus der Decke schlagen und Zerwirken von Schalenwild am Beispiel eines Rehbocks <\/a>2 (Bl\u00e4tter und Keulen abtrennen)<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/abbalgen_eines_hasen_pirsch1997.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/abbalgen_eines_hasen_pirsch1997.pdf\" target=\"_blank\">Abbalgen eines Hasen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/hasen_abbalgen_im_schnell_verfahren_pirsch1997.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/hasen_abbalgen_im_schnell_verfahren_pirsch1997.pdf\" target=\"_blank\">Hasen abbalgen im Schnellverfahren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/rotwild_aus_der_decke_schlagen_pirsch1998.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/rotwild_aus_der_decke_schlagen_pirsch1998.pdf\" target=\"_blank\">Rotwild aus der Decke schlagen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildschwein_abschwarten_und_zerwirken_pirsch1997.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildschwein_abschwarten_und_zerwirken_pirsch1997.pdf\" target=\"_blank\">Wildschwein abschwarten und zerwirken<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wild und Hund 2003<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildbret_qualitat_sichern_mit_kuhlem_kopf_wuh2003.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildbret_qualitat_sichern_mit_kuhlem_kopf_wuh2003.pdf\" target=\"_blank\">Herunterk\u00fchlen des Wildbrets<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wild und Hund 2004<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildkammer_zerwirkraum_und_wildkuhlung_cool_bleiben_wuh2004.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/wildkammer_zerwirkraum_und_wildkuhlung_cool_bleiben_wuh2004.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wildkammer, Zerwirkraum und K\u00fchlung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wild und Hund 2010<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/ringeln_und_aufbrechen_von_rehwild_saubere_sache_wuh2010.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/Portals\/0\/artikelen\/wildhygiene_ree\/duits\/ringeln_und_aufbrechen_von_rehwild_saubere_sache_wuh2010.pdf\" target=\"_blank\">Ringeln und Aufbrechen von Rehwild<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Quellen:<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a> Dr. Armin Deutz, Steirischer Tiergesundheitsdienst, Zimmerplatzgasse 15, A-8010 Graz<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a>&nbsp; Absinken des pH-Wertes = S\u00e4uregrades der Muskulatur durch die Bildung von Milchs\u00e4ure aus Glykogen, welches die Vermehrung von Verderbniskeimen hemmt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a>&nbsp; Tr\u00e4ger = Hals<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a> Verhitzung = Verderb durch enzymatische Umsetzungen in der Muskulatur nach dem Tode ohne bakterielle Beteiligung = stickige Reifung. Das Wildbret riecht dabei sauer, z.T. nach Schwefelwasserstoff und Ammoniak, hat starke Geschmacks- und Farbabweichungen (ins kupferrote) und gilt als<br>verdorben.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a> Bei Personen, die nach dem 1. Februar 1987 die J\u00e4gerpr\u00fcfung nach \u00a7 15 Abs. 5 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes bestanden haben, wird vermutet, dass sie im Sinne des \u00a74 Satz 1 <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.buzer.de\/gesetz\/7852\/a151427.htm\" rel=\"noreferrer noopener\">Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung -( Tier-LMHV)<\/a> ausreichend geschult sind (kundige Person). Alle \u00fcbrigen J\u00e4ger m\u00fcssen nachweisen, dass sie ausreichend geschult sind. Das Bundesministerium sowie der DJV empfiehlt die Teilnahme an einer entsprechenden Schulung. Diese werden von den Landesjagdverb\u00e4nden und privaten Jagdschulen angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a> Wildhandels\u00fcberwachungsverordnung (Wild\u00dcV) Brandenburg<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a> VERORDNUNG (EG) NR. 853\/2004 DES EUROP\u00c4ISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften f\u00fcr Lebensmittel tierischen Ursprungs.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a>*)<\/a> <sup>Bert: k\u00fcrzeste Zeit= innerhalb von 3 Stunden<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><sup>Dr.Thies Langmaack: Rehwild, 2 bis 3 Stunden nach dem Erlegen in einer konstanten stillen K\u00fchlung von + 4,0\u00b0C geh\u00e4ngt, erreicht in der Regel binnen 24 Stunden eine Kerntemperatur von h\u00f6chstens 7\u00b0C,&nbsp; Rot-Alttiere und mehrj\u00e4hrigen Rothirsche innerhalb von 36 bis 48 Stunden, wobei die Au\u00dfentemperaturen beim Erlegen zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><sup>Hadlok\/Bert: Rotwild, das bei einer Au\u00dfentemperatur von etwa -1\u00b0C erlegt und bei 0 bis -1\u00b0C in der Decke gek\u00fchlt wurde, k\u00fchlte nach 28 Stunden auf etwa. 9\u00b0C ab.<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><sup><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2005:338:0060:0082:DE:PDF\" rel=\"noreferrer noopener\">*)<\/a> VERORDNUNG (EG) Nr. 2075\/2005 DER KOMMISSION vom 5. Dezember 2005 mit spezifischen Vorschriften f\u00fcr die amtlichen Fleischuntersuchungen auf Trichinen<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/2\/22\/Heckert_GNU_white.svg\/64px-Heckert_GNU_white.svg.png\" width=\"30\" height=\"28\"> Wikipedia<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.over-reeen.nl\/kenniscentrum-reeen\" target=\"_blank\"><strong>Stichting Kenniscentrum Ree\u00ebn<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wild = Lebensmittel, J\u00e4ger = Lebensmittelunternehmer ? Ansprechen Bereits beim Ansprechen des Wildes ist das Verhalten und die Konstitution des St\u00fcckes ein Anhaltspunkt f\u00fcr den J\u00e4ger f\u00fcr die sp\u00e4tere Verwertung. Da bei Wild, das durch einen Unfall (z. B. 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